
Partnerschaft St. Maria, Haltingen und El Niño Jesus, Lima
Hier ein Überblick über unsere Partnerschaft: Nachdem die Erzdiözese Freiburg bereits 1986 eine Partnerschaft mit der Kirche in Peru begonnen hatte, beschloss unser Pfarrgemeinderat 1991 eine Partnerschaft mit der Pfarrei „El Niño Jesus" in Lima im Stadtteil Ciudad de Dios aufzunehmen. Unser damaliger Pfarrer Altenstetter hatte dort bei einem früheren Peru-Aufenthalt bereits erste Kontakte geknüpft.
Unsere Partnergemeinde ist erst vor rund 50 Jahren durch eine Landbesetzung am südlichen Stadtrand von Lima entstanden. Unterstützt von der Missionsgesellschaft Maryknoll wurde das Pfarrzentrum ausgebaut und wird seit 1990 von peruanischen Diözesanpriestern geleitet. Heute umfasst die Pfarrei eine Kirche mit ca. 700 Plätzen, Pfarrhaus, Jugendräume, einen Kindergarten, eine Schule sowie ein Seniorenzentrum. Zahlreiche aktive Gruppen in allen Altersstufen zeugen vom pastoralen Geist der Gemeinde.
Seit 1991 hatten wir Gelegenheit, uns durch inzwischen mehr als 10 Besuche und Gegenbesuche immer besser kennenzulernen. Durch Partnerschaftsgottesdienste und durch regelmäßige Fürbitten hier und in Lima fühlen wir uns als Weltkirche miteinander verbunden. Dazu kommt eine intensive Kommunikation mit unserer Partnergemeinde mittels Videoschaltungen, E-Mail und WhatsApp.
Der letzte Besuch in Lima fand 2019 vor der Pandemie statt, als eine Gruppe des Perukreises sowie eine Reihe von Jugendlichen aus unserer Pfarrgemeinde das kirchliche Leben in „El Niño Jesus" unmittelbar erfahren durften. Von dieser Reise wurde auch die Figur der Hl. Rosa von Lima, Schutzpatronin Perus und Amerikas mitgebracht, welche zu speziellen Anlässen in unserer Kirche St. Maria zu sehen ist.
Im Sommer 2023 konnten wir im Rahmen des Weltjugendtages in Lissabon wieder zwei junge Menschen aus „El Niño Jesus" für eine Woche bei uns begrüßen. In der kurzen Zeit ergab sich eine Reihe von anregenden Begegnungen mit Menschen und Gruppen aus unserer Gemeinde.
Die Partnerschaft und somit die Freundschaft zwischen unseren Pfarreien ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Symbolisch heißt deshalb der Pfarrsaal in Lima jetzt „St. Maria Haltingen" und unser Perukreis trifft sich im Kolpinghaus im sogenannten „Martinsraum", der uns an den peruanischen Heiligen Martin de Porres und an den Hl. Martin, Bischof von Tours, erinnern soll.
Unsere Projekte in Peru
Dank Ihrer Spenden konnten wir in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten viel bewegen. Ein zentrales Projekt ist der Comedor (Speisesaal) unserer Partnergemeinde El Niño Jesus. Hier erhalten täglich 100-200 Senioren und bedürftige Menschen ein Mittag- und Abendessen, zubereitet von ehrenamtlichen Frauen. Die Mahlzeiten werden teilweise auch für Familienangehörige oder Kranke mitgenommen. Im Jahr 2021 konnten wir dank großzügiger Spenden eine umfangreiche bauliche Erweiterung des Comedors finanzieren.
Darüber hinaus engagieren wir uns in zwei weiteren Projekten:
- Förderung von Kindern und Jugendlichen: Dieses Projekt bietet Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Familienverhältnissen Unterstützung bei den Hausaufgaben, fördert sie in Lesen, Schreiben und Rechnen und vermittelt ihnen soziales Miteinander.
- Hörgeräteprojekt: Ein in Peru einzigartiges Projekt, das Menschen den Zugang zu Hörgeräten ermöglicht. Hörgeräte werden aus Deutschland beschafft, Patienten untersucht und die Geräte angepasst. Die Geräte und Batterien werden gegen eine geringe Gebühr abgegeben. Das Projekt beinhaltet auch die fortlaufende Betreuung, Reparatur der Geräte und die Ausbildung von Hörgeräteakustikern und Mitarbeitern.
Um diese Projekte im Sinne der Nächstenliebe zu unterstützen, sammeln wir traditionell beim Suppensonntag in der Fastenzeit Spenden.
Der nächste Suppensonntag findet am 6. April 2025 statt.
Der Heilige Martin und die Partnerschaft Freiburg-Peru
Die Partnerschaft zwischen der Diözese Freiburg und Peru besteht seit 1986 und wird traditionell im November gefeiert, in Erinnerung an die beiden Schutzheiligen Martin von Tours (11. November) und San Martin de Porres (3. November).
Eine bekannte Legende über San Martin de Porres erzählt, wie er Hund, Maus und Katze dazu brachte, von einem Teller zu essen. Diese Geschichte symbolisiert Martins Fähigkeit, Menschen unterschiedlicher Herkunft und Eigenschaften zu vereinen. Er wuchs unter ärmlichen Bedingungen auf und trat mit 15 Jahren dem Dominikanerorden in Lima bei, wo er trotz seiner Herkunft und Hautfarbe schließlich als vollgültiges Mitglied anerkannt wurde. Seine Demut und Hingabe für andere führten zur Gründung der Herberge vom Heiligen Kreuz in Lima, die Obdachlosen, Waisen und Bettlern half.
Martin von Tours ist bekannt für die Mantelteilung und die Worte Christi: "Was immer ihr einem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan." Beide Heilige verkörpern Nächstenliebe und Partnerschaft.
Engagieren Sie sich in unserer Partnerschaft!
Die Partnerschaft und somit die Freundschaft zwischen unseren Pfarreien ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Symbolisch heißt deshalb der Pfarrsaal in Lima jetzt „St. Maria Haltingen" und unser Perukreis trifft sich im Kolpinghaus im sogenannten „Martinsraum", der uns an den peruanischen Heiligen Martin de Porres und an den Hl. Martin, Bischof von Tours, erinnern soll.
Wer sich bei unserer Partnerschaft aktiv beteiligen möchte, ist herzlich zu unseren Treffen eingeladen.
Unsere Kontoverbindung für Spenden lautet: DE96 6835 1865 0007 0379 48
Möchten Sie mehr über den Perukreis erfahren? Haben Sie Fragen?
Dann wenden Sie sich gerne an Herrn Michael Goldbrunner, Mail: goldbrunner.michael@gmail.com, Tel: 07621/1627460














