Firmung

 

Was ist Firmung eigentlich?

Firmung heißt übersetzt Stärkung. Firmung will eine Stärkung auf deinem Glaubensweg sein.
Zum einen für Dich als Person: Du bist gut so, wie Du bist. Du bist ein Gotteskind.
Zum anderen für Deinen Weg als Christ:in: Christ:in-Sein ist der richtige Weg für Dich.
 

Wofür brauch ich das?

Christ:innen glauben, dass Gott sie bestärkt - bei dem, was sie gut können und auch in schwachen Momenten oder schwierigen Zeiten.
Außerdem glauben Christ:innen, dass Du diese Stärken nicht nur für Dich geschenkt bekommen hast. Mit Deinen Stärken kannst Du Dich für andere einsetzen und die Welt mitgestalten.
 
Übrigens: In Deutschland ist die Firmung nicht zwingend notwendig für eine kirchliche Hochzeit. In anderen Ländern wird das jedoch zum Teil anders gehandhabt. Dort ist ohne Firmung keine kirchliche Trauung möglich.
 

Wie läuft die Firmung ab?

Die Firmung feiern wir innerhalb eines festlichen Gottesdienstes mit den Menschen, die Dir wichtig sind.
Die Firmung als solche geschieht durch einen persönlichen Kontakt. Der Priester oder der Bischof steht Dir gegenüber.  Er ruft Dich bei deinem Namen und betet um Kraft für Dein Leben.
Danach zeichnet er ein Kreuz mit kostbarem Öl auf Deine Stirn und segnet Dich. Das zeigt, was Du in den Augen Gottes längst bist: unendlich wertvoll. Gottes Segen meint es gut mit Dir. Gott traut Dir zu, dass Du mit Deinen Stärken die Welt mitgestaltest.
Zum Schluss wünscht Dir der Firmspender den Frieden. Damit verbindet sich der Wunsch, dass Dein Leben gelingt und Du in Frieden mit dir und anderen lebst.
Während dieser Zeit legt Dir Dein:e Firmpate/Firmpatin eine Hand auf die Schulter.
 
 

Wer kann Firmpate werden?

Deine Firmpatin oder Dein Firmpate steht hinter Dir. Während dem Ritual der Firmung legt die Person seine/ihre Hand auf Deine Schulter. Wer diese Person sein soll, entscheidest Du.
Der/die Pate/Patin ist jemand…
 
  • dem Du vertraust
  • von dem Du Dich auf Deinem Glaubens- und Lebensweg begleiten lassen willst
  • der Lust hat, mir Dir nachzudenken über Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Gott und dem eigenen Glauben
  • der Dir in schwierigen Situationen den Rücken stärkt
  • der mindestens 16 Jahre alt ist
 
Es ist sinnvoll, wenn ein Firmpate selber gefirmt ist und so den Weg auch schon gegangen ist. Eltern kommen dafür nicht in Frage, sie haben ja schon eine andere Rolle für Dich. Aber vielleicht Deine Taufpaten, Freunde, Verwandte, …
 
Wenn Du möchtest, dass Dein:e Firmpat:in ins Taufbuch eingetragen wird, dann muss die Person katholisch und gefirmt sein. Bei Rückfragen spreche uns jederzeit an.
 
 

Und die Vorbereitung?

Zur Vorbereitung gibt es verschiedene Firmwege.
Du meldest Dich verbindlich zu einem Firmweg an.
Du nimmst an den Treffen teil.
Du lernst andere Jugendliche kennen.
Du beschäftigst Dich mit Gott und der Welt.
  
 
Wenn Du Fragen zu der Firmvorbereitung hast, melde Dich gerne bei mir: